Verlag

Die LEIBNIZ-Bücherwarte wurde am 22.2.1985 in Bad Münder gegründet mit dem Ziel, Dichter & Denker von einer anderen Warte neu zugänglich zu machen.

Die Verlegerin suchte für ihre Projekte geeignete Autoren, woraus immer eine intensive gute Zusammenarbeit wuchs.

Gottfried Wilhelm LEIBNIZ (1646-1716) verbrachte 40 Jahre am Hof von Hannover. Herzog Johann Friedrich holte ihn als Bibliothekar, Rat und Gelehrten. Als dieser starb, regierte sein Bruder Herzog Ernst-August Hannover. Er war kein Schöngeist, eher ein enger politischer Mensch, aber seine Gemahlin Sophie (geborene von der Pfalz) und Leibniz verband von vornherein ein inniges Verhältnis. Sie ließ sich von Leibniz beraten im groß angelegten Projekt des Barockgartens in Herrenhausen. Leibniz verhalf Ernst-August zur Kurfürstenwürde. Der Sohn der Kurfürsten Georg Ludwig übernahm nach Ernst-Augusts Tod die Regentschaft. Nach dem Tode seiner Mutter Sophie 1714 erhielt er die Königswürde von England und regierte in Personalunion Hannover und England.

Leibniz hat in Hannover und im Ausland seinen Ruf als Universalgelehrter erlangt, weil er mit der ganzen Welt in Verbindung stand. Er ist das letzte Universalgenie in der Geschichte der Menschheit.

Der Verlegerin lag viel daran, diesen Philosophen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

In der Gestaltung des Barockgartens liegt ein wesentlicher Teil seiner MONADOLOGIE zu Grunde, die als Kurzfassung der THEODIZEE in Hannover entstanden ist.

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